Aktuelle Themen wie Industrie 4.0, Digitalisierung und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen und innerhalb von Unternehmen haben großen Einfluss auf die künftige Stärke, Marktposition und somit auf deren Wert. Für Unternehmen ist die digitale Transformation Chance und Risiko zugleich. Zum einen eröffnet sie neue Möglichkeiten, zum anderen gefährdet sie bestehende Geschäftsmodelle.

Was wir unter einem Geschäftsmodell verstehen und wie Sie diese Entwicklungen für sich und Ihr Unternehmen als Chance nutzen können, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Transformieren Sie Ihr Geschäftsmodell systematisch!

Was ist ein Geschäftsmodell?

Ein Geschäftsmodell repräsentiert die Schlüsselfaktoren, die den Erfolg eines Unternehmens oder einer Organisation ausmachen sollen. Es zeigt die logischen Zusammenhänge der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens in fünf Dimensionen auf. [1]

SimmCon unterstützt Sie dabei die Zusammenhänge im Unternehmen auszugestalten und zu konkretisieren.
Mit der Planung des zukünftigen Geschäftsmodells analysieren wir Ihr aktuelles Geschäftsmodell und entwickeln bestehende Mechanismen zur Umsetzung der Organisations- bzw. Unternehmensstrategie weiter.

Das Geschäftsmodellraster berücksichtigt fünf Dimensionen:

Dabei beantworten wir gemeinsam mit Ihnen wichtige Fragen zu den folgenden fünf Dimensionen:

  1. Kundendimension:
  • Ändern sich Kundensegmente und Kundenbedürfnisse?
  • Mit welchen Kommunikations- und Vertriebswegen sollen die Kunden erreich werden?
  • Welche Form von Kundenbeziehung soll aufgebaut werden? Wie werden neue Kunden gewonnen und an das Unternehmen gebunden?
  1. Nutzendimension:
  • Welcher Nutzen soll je Kundensegment gestiftet werden und wie wird das Nutzenversprechen formuliert?
  • Welche Produkte und Leistungen sind notwendig, um den Nutzen zu stiften und das Nutzenversprechen zu erfüllen?
  1. Wertschöpfungsdimension:
  • Welche Ressourcen und Fähigkeiten sind für die Stiftung des Nutzens notwendig? Welche sind erfolgskritisch, welche einzigartig? Woher kommen diese?
  • Wie sieht die Wertschöpfungskette aus? Welche Prozesse werden von Partnern, welche selbst ausgeführt?
  1. Partnerdimension
  • Welche Partner sind für das Geschäftsmodell notwendig und warum?
  • Über welche Kanäle sollen Partner erreicht werden?
  • Welche Form der Beziehung soll bestehen? Wie erfolgt die Zusammenarbeit?
  1. Finanzdimension
  • Für was sollen die Kunden bezahlen? Zahlungsbereitschaft? Menge x Preis?
  • Welche wesentlichen Kosten werden während des Betriebs des Geschäftsmodells entstehen und wo?

Wichtig ist, Digitalisierungsmöglichkeiten zu erkennen!

Wie transformiert man ein Geschäftsmodell?

Wie die digitale Transformation Ihres Geschäftsmodells gelingt zeigt die Roadmap in der Abbildung rechts. Im Detail finden Sie Beschreibungen in der einschlägigen Fachliteratur, insbesondere von Daniel Schallmo:

buchcoverEinen kurzen Auszug zum Thema „Jetzt digital transformieren“ finden Sie hier.

 

 

 

Hier erhalten Sie den ersten Teil unser Whitepaperreihe zum Thema digitale Transformation: Die Zukunft ist digital – Teil 1: Technologische Trends

Die Roadmap zeigt das Vorgehen zur Digitalen Transformation von Geschäftsmodellen.

Schindler (ein Aufzughersteller) ist ein gutes Beispiel digitalisierter Geschäftsmodelle. [1]

  • Ausgangssituation: Aufzüge sind sowohl in der Anschaffung, als auch im Betrieb/Wartung mit hohen Investitionen verbunden. Daneben gibt es Drittanbieter, die in das Servicegeschäft der Aufzughersteller einsteigen und somit Umsätze gefährden
  • Fragestellung: Wie können hohe Anschaffungskosten des Kunden verlagert und gleichzeitig das Servicegeschäft gesichert werden? Wie kann der Service indirekt an Kunden verkauft werden, um den Serviceumsatz nicht Drittanbietern zu überlassen? Welcher Nutzen kann für Kunden generiert werden, damit dieser Kosten in der Anschaffung/Betrieb/Wartung einspart?
  • Die Lösung
    • Vollwartung, inkl. Finanzierung, automatische Wartung…
    • Bezahlung nach zurückgelegter Strecke und transportiertem Gewicht
  • Das Ergebnis
    • Dauerhafte Umsätze durch indirekten Verkauf des Servicegeschäfts
    • Günstige Anschaffung von Aufzügen, keine hohen Investitionskosten
    • Absicherung über Rahmenvertrag

Ein weiteres Beispiel zeigt ABB, ein Hersteller von Schiffsturbinen und Turboladern, die ihre Maschinen mit Sensoren ausstatteten, um die Wartung zu vereinfachen. [1]

  • Die Ausgangssituation: Aufwendige Wartung von Turboladern auf Schiffen; Drittanbieter für Wartung, hohe Anschaffungskosten; Gefahr, wenn Turbolader ausfällt
  • Die Fragestellung: Welche Services können für Reeder angeboten werden, die Turbolader im Einsatz haben?
  • Die Lösung
    • Erhebung und Auswertung von 190.000 Datensätzen
    • Automatisierte Statusübermittlung, Rahmenvertrag, Servicenetz
    • Vorausschauende Wartung àRisikoreduktion und geringe Ausfallkosten
  • Das Ergebnis
    • Erkennung potentieller Überlastungen, Smart-Grid-Technologie, Analyse von Daten über Produktions-, Übertragungs- und Verteilungsanlagen, z.B. Temperaturänderungen in Transformationsumspannwerken
    • Umsatzsteigerung im Servicebereich, Festigung der Kundenbindung, Optimierung des Servicemitarbeitereinsatzes
    • Optimierung Ersatzteillagers, Reduktion Lagerhaltungskosten

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  • ein Investoren und Kunden begeisterndes Geschäftsmodell zu entwickeln
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