München, April 2018

Wenn wir differenzieren und begrifflich exakt sein wollen, dann präzisieren wir: Moderation oder Mediation?!

Setzen wir Mediation als professionelles Konfliktwerkzeug ein, dann sprechen wir in der Regel eher über die emotionale Ebene, über Befindlichkeiten – also über 6 siebtel des besagten Eisberges, die sich in der Regel unter der Wasseroberfläche befinden.

Bei Moderation hingegen reden wir eher über das besagte 1 Siebten des Eisberges, das über die Wasseroberfläche hinausragt. Wir spreche eher über Gruppenmoderation im Sinne eines perfekten Instruments zur gemeinsamen gezielten Bewältigung von Konflikten/Herausforderungen (eher auf der sachlichen und nur anteilig auch auf der emotionalen Ebene begründet).

Wir erlauben uns an dieser Stelle den dezenten Hinweis, dass wir auch auf höchst emotionaler Ebene im Bereich der Moderation äußerst erfolgreich tätig sind, wollen aber diesen Artikel rein dem „Instrument“ der Moderation von Firmenworkshops widmen.

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Beispiele/Referenzen Moderator Jörg Simm

  • GF Konflikt Nachfolger und Co GF (Branche Silobau und Handel)
  • GF Konflikt Nachfolger und Brüder (Branche Augzugbau)
  • Gruppenmoderation (Bayrisches Recycling Netzwerk Bayern)
  • Moderation Führungsebenen regionaler Einheiten zu Logistik-Prozessoptimierung (großer Hersteller von Bremssystemen)
  • Gruppenmoderation mit Ziel der Erreichung eines Logistikpreises (für einen Werksstandortg eine Großkonzerns)
  • Krisenmoderation Projektmanagement wegen drohendem Leistungsverzug (internationaler Konzern)
    Live Moderationen (vor laufender Kamera – für Online Startup)
  • Videos als Rubrik unter Moderation vor laufender Kamera – Agrofitness – Bayerns Pferde – Moderatorenduell etc.: Sie können uns auch ins Zusammenarbeit mit unseren Profi Medienpartnern für Live Moderation buchen

Siehe facebook: https://www.facebook.com/SimmCon/

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Die Moderation gilt heute als wichtiges Element eines modernen Führungsstils. Dennoch wird die Unternehmensmoderation als das Mittel zur Lösung aufgestauter komplexer Probleme und Befindlichkeiten zwischen handelnden Personen oder zur Gestaltung bzw. Beschleunigung von Prozessen und Projektfortschritten häufig unterschätzt. Dabei kann der gezielte Einsatz von Moderation nicht nur Konflikte lösen, sondern sogar erhebliche Verbesserungen im Unternehmen und in der Unternehmensführung bewirken und damit auch ein guter Hebel zur Steigerung des Unternehmenswertes sein.

Moderation bedeutet jedoch nicht nur das gekonnte Moderieren selbst. Ein moderierter Workshop oder eine zu moderierende Situation muss akribisch vorbereitet werden; ein für die jeweilige Aufgabenstellung maßgeschneidertes Workshop-Konzept ist vorab auszuarbeiten und eng mit dem Auftraggeber abzustimmen.

Erfolg einer Moderation

Entscheidend für den Erfolg einer Moderation ist auch die Wahl des richtigen Moderators. Dieser muss neben der Beherrschung des Moderations-Handwerks ausgeprägte Führungsqualitäten besitzen und – gerade bei unter Zeitdruck stehenden oder konfliktbeladenen Aufgabenstellungen – oft auch eine erhebliche Energieleistung erbringen. Er muss begeistern können und in der Lage sein, auch bei zeitintensiveren Workshops mit größerer Teilnehmerzahl den Spannungsbogen durchgehend aufrecht zu erhalten.

Jörg Simm, Geschäftsführer der Mittelstandsberatung SimmCon GmbH, hat sich seit nunmehr über 20 Jahren mit Begeisterung und aus Überzeugung dem Gebiet der Moderation verschrieben und über die Jahre zahlreiche Workshops zu diversen völlig unterschiedlichen Aufgabenstellungen selbst moderiert und auch diverse male als Moderator vor laufender Kamera agiert

=> siehe Beispiel Video „Moderatorenduell“: https://www.facebook.com/SimmCon/videos/182689409196941/

Als erfahrener Profimoderator weiß er bestens, dass über die Zeit entstandene eingefahrene Denkmuster oft ursächlich für die jeweilige zu lösende Problematik sind und es sehr unwahrscheinlich ist, die so entstandenen Probleme bei Beibehaltung dieser Denkmuster lösen zu können. Jörg Simm: „Ich kann das Zitat von Albert Einstein „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, wie sie entstanden sind“ nur unterstreichen und empfehle jedem Unternehmen eine Moderation durch einen externen Moderator. Die Moderation mit ihren Methoden und Techniken ermöglicht zielgerichtet das Erkennen und Lösen dieser Denkblockaden, bzw. sie zwingt geradezu zu anderem Denken.“

Ablauf einer Moderation

Wie läuft eine solche Moderation ab? „Mit den Workshop-Teilnehmern geht der Moderator in konsequent strukturierter Vorgehensweise den Weg vom Problem über die zugrunde liegenden Ursachen hin zu zielgerichteten Lösungsansätzen und unterstützt die Teilnehmer bei der Erarbeitung eines entsprechenden Maßnahmen-Paketes“, so Jörg Simm. „In der Regel werden dabei im ersten Schritt die einzelnen Problemfelder identifiziert und qualifiziert. Dann werden die Problemfelder nacheinander in Einzelprobleme bzw. Problemaspekte aufgebohrt und ggf. Wirkungszusammenhänge zwischen den einzelnen Problemaspekten identifiziert. Im nächsten Schritt werden die Ursachen für das jeweilige Problemfeld bzw. für dessen einzelne Problemaspekte herausgearbeitet und Kernursachen identifiziert. Nach Aufzeigen der jeweiligen Ursachen-Wirkungs-Zusammenhänge geht es anschließend in die Lösungsphase. Lösungsansätze werden herausgearbeitet, kritisch hinterfragt und priorisiert. Anschließend folgt die Ableitung konkreter Einzelmaßnahmen zur Umsetzung der Lösungsansätze – idealerweise mit Gewichtung der Maßnahmen und Feststellung der beabsichtigten Maßnahmenwirkung. Unter Einsatz von Moderationsmethoden und –techniken pirschen wir uns mit den Teilnehmern dabei von verschiedenen Seiten bzw. durch verschiedene Herangehens- und Denkweisen an die jeweilige Aufgabenstellung heran – und kommen so definitiv letztlich zum Erfolg. Nach der Moderation ist insbesondere das Management gefordert für Nachhaltigkeit zu sorgen. Das heißt, das Management muss die Rahmenbedingungen schaffen, damit der begonnene Prozess konsequent weiterlaufen kann. In der Regel ist es zu empfehlen für den weiteren Prozessverlauf auch Folgeworkshops durchzuführen, deren Aufgabenstellung dann rein auf die Feststellung und Unterstützung von Fortschritten bei der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen ausgerichtet ist.“

Die Moderation wurde z.B. bei der SimmCon aktuell in einem Familienunternehmen im Bereich der Metallverarbeitung eingesetzt. Die Moderationsleistung war zwar nur ein Element der von SimmCon erbrachten Beratungsleistungen -unter anderem wurden zusätzlich noch Projekte zu Organisationsentwicklung, Führungssystem und Strategieentwicklung betreut- als erster Milestone allerdings unbedingt notwendig. „Es galt, quasi als zwingende Voraussetzung für alles weitere, zuerst die Situation in der Geschäftsführung selbst zu lösen“, erklärt Jörg Simm. „Die Geschäftsführer äußerten unisono, dass kaum noch Motivation vorhanden sei und dass man ohne Klärung der Situation wohl nur den Betrieb aufspalten könne oder einen Käufer suchen müsse. Mittels professioneller Moderation gelang es, in einem 2-tägigen Intensivworkshop mit den beiden Geschäftsführern die Diskussion von einer durch Emotionen und Befindlichkeiten geprägten Ebene gezielt auf die reine Sachebene zu heben. Strukturiert konnten so Punkt für Punkt bestehende Probleme herausgearbeitet, Wirkungszusammenhänge und Ursachen identifiziert und konsequente Lösungen gefunden werden. Im Ergebnis wurde so in bestem Einvernehmen ein präziser Geschäftsaufteilungsplan mit völlig neu geregelten Verantwortlichkeiten in der Geschäftsführung entschieden. Darüber hinaus wurden Spielregeln zur Verbesserung der Kommunikation erarbeitet. Mittlerweile hat sich die Situation in der Geschäftsführung deutlich entspannt und statt Resignation ist der frische Wind der Aufbruchsstimmung, Motivation und eine ganz andere Art der Kommunikation festzustellen.“

Generell spielt auch ein richtiges und positives Arbeitsumfeld bei der Durchführung und Moderation von Workshops eine wichtige Rolle. SimmCon kooperiert deshalb z.B. mit verschiedenen Hotels, die nicht das typische Tagungsflair verbreiten. Oder Herr Simm zieht sich mit den Workshop-Teilnehmern in das unternehmenseigene, abgelegene Hütten-Appartement in den Garmischer Alpen zurück – Workshops am Berg in phänomenal einzigartiger Atmosphäre inmitten einer überwältigenden Landschaft. So lassen sich völlig losgelöst vom (Büro-)Alltag und doppelt motiviert alle Herausforderungen meistern.